Porzer Dreigestirn 2026

Prinz Maik I. – Maik Schäfer, Jungfrau Jil – Jil Zaun, Bauer Joel – Joel Netzbandt

Prinz Maik I. – Der Prinz mit Herz, Techno-Takt und Zündorfer Wurzeln

Geboren am 07.07.1986 – also mitten im Sommer und natürlich im Porzer Krankenhaus – ist Prinz Maik I. ein echtes kölsches Original. Aufgewachsen als echtes Gastro-Kind im malerischen Zündorf, war ihm das bunte Treiben schon früh vertraut: Trubel, Menschen, Lachen – und mittendrin der kleine Maik mit Pappnaas und großen Träumen.

Seine schulische Reise führte ihn zunächst an die Grundschule Schmittgasse und später auf eine Kölner Privatschule in Ensen. Doch irgendwann wurde klar: Bei diesem Maik dreht sich was – nämlich alles um Motoren! Also machte er erst mal Nägel mit Köpfen und schraubte sich als KFZ-Mechatroniker bei BMW ins Berufsleben. Aber das Leben ist bekanntlich ein Fest – und das schmeckt am besten mit gutem Essen, guten Drinks und guten Menschen. Und so fand Maik nach einer zweiten Ausbildung als Hotelfachmann seine berufliche Berufung: Die Gastronomie! Über das Schloss-Hotel Lerbach kam er ins Excelsior Hotel Ernst – und fand dort nicht nur seinen beruflichen Platz, sondern auch sein Herzblatt: Elli.

Seit 2015 arbeiten die beiden nun gemeinsam im Landhaus Zündorf, das nicht nur Schlemmerherzen höherschlagen lässt, sondern seit über 25 Jahren auch die Hofburg des Porzer Kinderdreigestirns ist. Elli vorne im Service, Maik überall – zusammen sind sie ein echtes Dream-Team mit rheinischer Seele.

Wenn das Landhaus mal Pause macht, heißt’s: Ab auf Reisen! Ob mit den Skiern die Piste runter oder mit Dalmatinerhündin Nabi durch den Schnee – Prinz Maik I. liebt den Winterurlaub. Seine heimliche Leidenschaft? Techno!J edes Jahr geht‘s zur Nature One – Beats, Bass und buntes Treiben sind eben auch irgendwie Fastelovend für die Ohren.

Doch Prinz wird man nicht durch Zufall – sondern durch kölsche Prägung: Bereits 1997 zog es Maik zur Kinder-Prinzenwache der Fünkchen. Zwei Jahre später – Session 1999/2000 – war es dann so weit: Der kleine Maik wurde Kinderprinz! Und wer einmal op d’r Bühn stonn hät, der weiß: Dat kütt wie e Virus. Später tanzte er bei den Fünkchen weiter, ehe es ihn mit 16 Jahren zu den Rezag Husaren zog.

Nach einer kleinen karnevalistischen Pause – bedingt durch Beruf und Verantwortung – war 2006 ein weiteres Highlight: Maiks Vater, Norbert Schäfer, wurde Prinz Norbert II. Mit strahlenden Augen erlebte Maik diese Session – und sein Kindheitstraum vom „großen Prinz“ war endgültig besiegelt.

2024 erfolgte dann das Comeback: Eintritt in den Senat des Gardekorps Köln Blau-Weiß Zündorf – und kurz darauf kam die Frage des FAS, die alles veränderte. Im Sommer 2024 war es offiziell: Maik Schäfer wird Prinz Maik I. – und ganz Porz kann jubeln.

Seine Lieblingsköstlichkeiten? Ganz klar: Gutes Essen, edler Wein – und ein kaltes Kölsch gehört sowieso dazu. Als Kind der Gastronomie weiß er, wie man Menschen zusammenbringt – ob am Tisch oder an der Theke.
Kamelle? Gibt‘s bei ihm reichlich, großzügig und beidseitig – schließlich kennt er das perfekte Wurfverhalten noch aus Kindertagen.

Prinz Maik I. hat sich vorgenommen, in dieser Session mit vollem Herzen für Porz da zu sein – und das nicht nur auf der Bühne, sondern auch im Herzen der Menschen. Sein Wunsch: Ein Karneval der Verbundenheit – mit Musik, Lachen, Frieden und einer Stadt, die zusammensteht.

Mit diesem Prinzen wird Porz wieder leuchten – auf der Straße, im Zelt und in jedem kölschen Herz!

Bauer Joel – Der junge Bauer mit Herz, Schaffenskraft und FC-Blut in den Adern

Bauer Joel ist nicht nur der Jüngste im Dreigestirn, sondern auch der mit dem größten Herz für Anpacken, für Porz – und für den 1. FC Köln. Geboren wurde Joel Netzbandt am 3.9.2001 im Porzer Krankenhaus – und schon damals dürfte das erste Wort nicht „Mama“, sondern vermutlich „Alaaf“ gewesen sein.

Seine Kindheit verbrachte er in Gremberghoven und Zündorf, später ging es für ihn in den Kindergarten und auf die Grundschule im Grengel. Danach führte er seine schulische Laufbahn in Dormagen fort. Doch schon früh war klar: Der Joel packt lieber mit an als lange zu überlegen. Und so ging’s mit gerade einmal 15 ½ Jahren in die Ausbildung zum Fachlageristen bei Schlimgen Logistics Solutions in Spich – erfolgreich beendet im September 2019. Von dort aus führte ihn der Weg direkt zu HSP Hochspannungsgeräte, wo er bis heute als Logistiker tätig ist – mit Leidenschaft, Ehrgeiz und dem festen Willen, sich weiterzuentwickeln. Stillstand? Gibt’s bei Joel nicht.

Neben seinem Beruf unterstützt Joel seit seiner Kindheit tatkräftig den Familienbetrieb Getränke Werner – den seine Familie mit viel Herzblut führt. Und weil man mit Kästen nicht nur Durst löscht, sondern auch Brücken baut, war Joel über den Lieferdienst seit jeher eng mit dem Porzer Karneval verbunden. Wagenbeladung, Auf- und Abbau, Getränkelogistik – was hinter den Kulissen läuft, weiß er ganz genau.

2022 wurde aus dem Mithelfer ein Jeck auf der Bühne: Joel trat der KG Rut Wiess Ranzel bei – eine Entscheidung mit Herz, Stolz und echter Leidenschaft. Und wenn er mal nicht im Lager, auf dem LKW oder beim Karneval anzutreffen ist? Dann findet man ihn ganz sicher im Stadion – oder auswärts. Denn Joel ist glühender FC-Fan – und das ist noch untertrieben. Seit Jahren begleitet er seinen Herzensclub zu jedem Heim- und Auswärtsspiel. Die Liebe zum „Effzeh“: unerschütterlich. Kölsch im Blut – rot-weiß auf der Haut.

Doch wie wurde aus dem Fußball-Jeck nun der Bauer des Porzer Dreigestirns?

Die Antwort liegt im Hochwasserjahr 2021. Als die Flutkatastrophe über Erftstadt und das Ahrtal hereinbrach, war Joel sofort zur Stelle – kein Zögern, keine Ausrede.
Drei Wochen in Erftstadt, zwei weitere im Ahrtal: Hilfe, wo sie gebraucht wurde. Hand in Hand. Still und ohne große Worte – so wie Joel eben ist. Diese Zeit berührte viele, auch Norbert Schäfer, Wirt des Landhaus Zündorf und Vater von Prinz Maik I. Und so war es Norbert, der eines Tages die Idee hatte: „Der passt perfekt als Bauer!“ Nach einem Gespräch mit Joels Vater und Onkel war die Sache klar. Und Joel? Der sagte einfach „Ja“ – still, geehrt und voller Respekt für diese Aufgabe.

Im Porzer Dreigestirn lebt Joel genau das aus, was ihn ausmacht: nicht viele Worte – aber umso mehr Herzblut, Einsatz und Zuverlässigkeit.
Treu dem Sessionsmotto: „Wenn mer danze, jeiht et rund – unser Fasteleer es kunterbunt!“  will er die Session leben: Bunt, laut, fröhlich – mit Tanz, Musik und Zusammenhalt. Ob im Ornat, auf dem Wagen oder am Zugweg: Bauer Joel ist mittendrin – und Porz kann sich auf einen Mann verlassen, der mit jeder Bewegung zeigt, was ihn antreibt.

Ein FC-Schal unter dem Ornat, ein Lächeln im Gesicht – und die Pappnase am richtigen Platz. So zieht Joel als Bauer durch die Session 2026. Und eines ist sicher: Mit diesem Bauer wird Porz nicht nur land- wirtschaftlich versorgt – sondern auch jeck!

Jungfrau Jil – Wenn danze alles es – dann Jungfrau Jil mitten drin!

Ein echtes kölsches Mädche – geboren in Wuppertal?! Jawoll! Denn wo man herkommt, ist eine Sache. Doch wo das Herz schlägt, das ist entscheidend. Und bei Jungfrau Jil, geboren am 6.10.1997 in Wuppertal, schlug es schon als kleene Panz eindeutig im Takt des Fastelovends!

Auch wenn ihre Kindheit noch von den bergischen Hügeln geprägt war, zog es Jil früh in die rheinischen Tiefen des Fastelovends– genauer gesagt mit fünf Jahren zu den Wahner Wibbelstetzen. Dort begann ihre tänzerische Karriere mit viel Herz. Während andere noch mit Puppen spielten, schmiss sich Jil schon in Gardekostüm und wirbelte über die Bühnen – und das mit Leidenschaft.

2005 dann Schulzeit in Wuppertal, später Gymnasium – aber der Karneval blieb ständige Begleiter. 2011 war es endlich soweit: Umzug nach Köln-Porz! Endlich näher dran am Fastelovend! Am Maximilian-Kolbe-Gymnasium in Wahn machte sie 2016 ihr Abitur – und ging danach voll in Richtung medizinischer Expertise: Ausbildung zur Medizinisch-technischen Radiologieassistentin am Universitätsklinikum Bonn. Danach folgten drei Jahre an CTs und MRTs – bis es sie 2022 wieder heimatlich ins Krankenhaus Porz zog. Kölsch Hätz – kölsche Jobs!

Doch während andere nach der Arbeit die Füße hochlegen, schnürte Jil die Tanzstiefel: Die Bühne war und ist ihre zweite Heimat. Ob bei den Blau-Wiesse Funke Wahn, den Urbacher Räubern oder – wie es das Schicksal so will – wieder zurück bei den Wibbelstetzen. Dort übernahm sie sogar zwei Jahre lang die Tanzgruppenleitung – eine Rolle, die sie mit viel Verantwortung und Herzblut ausfüllte. Doch für ihren größten Traum legte sie das Amt nieder: Einmol Jungfrau sin!

Dieser Traum wuchs 2011, als sie durch eine Freundin der Familie, Vanessa Rohlfs, das Dreigestirn erstmals hautnah erleben durfte. Von da an war es klar: Einmal will sie mit auf dieser Bühne stehen, schunkeln, strahlen – und tanzen, was das Zeug hält.

2018 dann kam tatsächlich die Frage: „Willst du Jungfrau werden?“ Die Antwort? Ein klares „Ja!“. Doch dann kam Corona – und wie so viele Träume, musste auch dieser erst einmal warten. Ihre damaligen Mitstreiter verabschiedeten sich, das Projekt lag auf Eis. Aber wie sagt man so schön: Jede Session hat ihre Zeit.

Und diese Zeit ist jetzt gekommen!

2024 fanden sich Prinz Maik I. und Bauer Joel, und mit Jil war das Dreigestirn komplett. Endlich kann sie all das leben, wovon sie so lange geträumt hat. Als Jungfrau Jil verkörpert sie nicht nur kölsche Eleganz, sondern auch Leidenschaft, Disziplin und vor allem: Tanzfreude!

Und die endet nicht in Porz: Seit 2023 trainiert Jil im Kölner Süden das erste inklusive Kinder- und Jugendtanzcorps „Danz Käppsche“ der Löstige Flägelskappe Sürth. Dort zeigt sie, wie Karneval verbindet – ganz gleich, woher man kommt oder welche Fähigkeiten man hat.

Was sie liebt? Tanzen und den Blick von der Bühne ins Publikum. Was sie nicht mag?

Jungfrau Jil bringt alles mit, was diese Rolle braucht: Energie, Herzlichkeit, Tanzgefühl und echtes kölsches Blut. Mit ihr ist das Dreigestirn komplett – und Porz kann sich auf eine bunte, mitreißende und tänzerisch fulminante Session freuen.

Porzer Dreigestirn sammelt für Rolf’s Streichelzoo

„Ich freue mich sehr, dass wir den Verein in dieser Session finanziell unterstützen und Aufmerksamkeit für die wichtige Arbeit schaffen können“, erklärt Prinz Maik. „Sie schaffen für unser Veedel ein attraktives Freizeitangebot für Menschen mit und ohne Behinderungen und geben Kindern und Jugendlichen durch die Nähe zu Tieren Freude, Vertrauen und wertvolle Erfahrungen. Das ist gelebte Inklusion und ein echter Gewinn für unsere Gemeinschaft.“

Rolf’s Streichelzoo ist nicht nur ein Ort für tierische Begegnungen, sondern eine bedeutende soziale Einrichtung in Porz, die zahlreiche Projekte für Inklusion, Bildung und tiergestützte Therapie umsetzt. Hier finden Tiere aus schlechter Haltung ein neues Zuhause – und Menschen neue Chancen.

Der Zoo bietet:

  • Arbeits- und Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen
  • berufliche Wiedereingliederung
    nach Krankheit
  • tiergestützte Förderprogramme für Kinder
    und Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen
    Ziel der Spendenaktion

Das Dreigestirn möchte den Streichelzoo dabei unterstützen, dass künftig alle Menschen – mit und ohne Einschränkungen – den Zoo barrierefrei besuchen können. Dafür ist der Bau einer behindertengerechten Toilettenanlage dringend erforderlich. Aktuell gibt es auf dem Gelände keine barrierefreie Sanitäreinrichtung – insbesondere Rollstuhlfahrer*innen stoßen dadurch an Grenzen. Mit dem Neubau wird ein wichtiger Schritt für echte Teilhabe umgesetzt.

Ein weiterer Herzenswunsch

Neben dem Bauprojekt soll ein Teil der Spendengelder einem besonderen Anliegen zugutekommen: In Kooperation mit Tierzeit Köln sollen Kindern und Jugendlichen mit Förderbedarf oder chronischen Erkrankungen unvergessliche Erlebnisse im Streichelzoo ermöglicht werden. Auch Kinder und Jugendliche aus sozial schwächeren Familien sollen durch diese Spendenaktion die Möglichkeit erhalten, dieses Angebot wahrzunehmen.

Ob ein Spaziergang mit einem Esel, das Füttern von Ziegen und Schafen oder intensive Zeit mit dem Lieblingstier – diese Momente schenken Freude, Hoffnung und unvergessliche Erinnerungen in schwierigen Lebenssituationen.

So können Sie helfen

Wer das Dreigestirn dabei unterstützen möchte, kann unter folgendem Konto spenden:

Sparkasse Köln
IBAN: DE34 3705 0198 1930 1442 15
Stichwort: „Porzer Dreigestirn“

Jeder Beitrag hilft, Barrieren abzubauen und Herzenswünsche wahr werden zu lassen!